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Beim ZAW-Jubiläum nimmt der TUMCS mit attraktiven Beiträgen teil: „GAIA“ dreht sich in Straubing

Anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums lädt der ZAW Straubing die Bevölkerung zu einem Erlebnis der besonderen Art in die Straubinger Basilika Sankt Jakob ein: Der ZAW holt von 7. bis 27. März 2026 die beeindruckende Kunstinstallation „GAIA“ nach Straubing. Zusammen mit engagierten Partnern aus der Region wie dem TUMCS wird das Kunstwerk mit einem interessanten Programmangebot begleitet.

Ein großer, beleuchteter Globus, der in einer Kathedrale hängt

Gaia in der Kathedrale von Liverpool anlässlich des Flussfestivals der Stadtverwaltung von Liverpool, 2019.

Im Mittelpunkt stehen die Schönheit und Einzigartigkeit unserer Welt – und zugleich die Frage, wie wir sie bewahren und schützen können. 

Der TUMCS nimmt mit folgenden Beiträgen am GAIA-Begleitprogramm teil:

  • Donnerstag, 19. März, 19 Uhr: „Bunte Couch“ – Nachhaltigkeit global und regional
    Prof. Dr. Stefan Gold vom TUMCS und Gangolf Wasmeier (ZAW-SR) diskutieren im Nawareum Bistro ErneuerBar zu Nachhaltigkeit auf Einladung der Projektgruppe Unger/ v.Winning /Altweck-Glöbl.
  • Montag, 23. März, 18.30 Uhr: Kohlenstoff neu denken: Vom Abfall zu Rohstoff
    Prof. Dr.-Ing. Michael Zavrel und Prof. Dr.-Ing. Jakob Burger nehmen in der Basilika St. Jakob die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine inspirierende Reise in die Welt geschlossener Kohlenstoffkreisläufe. Verständlich zeigen Prof. Burger und Prof. Zavrel, wie Kohlenstoff aus biogenen Reststoffen und der Atmosphäre zurückgewonnen und als Rohstoff genutzt werden kann, um Kreisläufe zu schließen. Die Öffentlichkeit erfährt, wo diese Lösungen heute schon wirken, welche Grenzen es gibt und wann sie besonders sinnvoll sind.
  • Mittwoch, 25. März, 19 Uhr: Vom Abfall zur Ressource – Welchen Beitrag kann eine intelligente Abfallwirtschaft zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft leisten?
    Der Abend widmet sich der Frage, welchen Beitrag eine moderne und intelligente Abfallwirtschaft zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft leisten kann. Den Auftakt bildet ein Impulsvortrag von Prof. Magnus Fröhling in der Basilika St. Jakob mit dem Titel „Kreislaufwirtschaft – ist die Welt genug?“, in dem globale Herausforderungen, technologische Entwicklungen und Visionen einer ressourcenschonenden Zukunft beleuchtet werden. Im Anschluss diskutiert der Referent gemeinsam mit drei weiteren Experten, wie eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft durch intelligente Abfallwirtschaft gelingen kann.
  • Donnerstag, 26. März, 11 Uhr: Umgang mit Abfall in Tansania und Deutschland: (Was) Können wir voneinander lernen?
    Vortrag von Prof. Dr. Anja Faße in der Basilika St. Jakob, im Gespräch mit Gangolf Wasmeier (ZAW-SR) und dem Publikum. Seit 2019 gilt in Tansania ein Verbot für die Herstellung, den Import, den Export, den Verkauf und die Nutzung von Plastiktüten. Tansanias Abfallmanagement steht vor großen Herausforderungen, da nur ein Bruchteil des Mülls recycelt wird, was zu erheblicher Umweltverschmutzung führt. Allerdings sind der Kreativität und Innovationskraft, wie Abfall weiter verwertet werden kann, keine Grenzen gesetzt. Was können wir voneinander lernen?

Die beleuchtete Erdkugel „GAIA“ dreht sich mit einem Durchmesser von sieben Metern im imposanten Kirchenschiff von Sankt Jakob. Die Kunstinstallation ermöglicht einen Blick auf die Erde, wie sie sonst nur im Weltall möglich ist. Der Perspektivenwechsel offenbart das beeindruckende Zusammenspiel allen Lebens. 

Weitere Informationen zu den Vorträgen finden Sie hier: https://www.zaw-sr.de/gaia/veranstaltungen.